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XING und ich wiedervereint

Um es gleich vorwegzunehmen: Wider erwarten habe ich ein Profil auf XING. Wie kam es dazu? Eine Erklärung.

Doch zunächst ein kleiner Exkurs: Schaue ich mir die derzeitigen Seitenabrufe auf dieser Webseite an, dominiert ganz klar der Blog-Artikel ”Warum mir XING nichts bringt [Update]”: Die drei meistgesuchten Begriffe im Januar, die zu meiner Seite führten, lauten “was bringt xing”, “was bringt mir xing” und “bringt xing etwas”. Das führt zu folgenden Thesen:

  • Ich habe den Fokus auf die Inhalte, die ich hier veröffentlichen möchte (und die sich nicht hauptsächlich mit XING beschäftigt), offensichtlich verloren.
  • Das Interesse derjenigen, die sich mit XING beschäftigen und Rat suchen, ob XING nützlich für sie sei, scheint sehr hoch zu sein.

Lassen wir die erste These außen vor (Reminder an mich selbst: Ich sollte mich darum kümmern™) und betrachten meine lieben Leser. Habe ich etwa einen Nerv getroffen und eine wichtige Frage in den Raum geworfen (“Hilfe! Was bringt es mir?!”) und diese gleichzeitig beantwortet (“Nichts.”)? Nun sind die absoluten Besucherzahlen zwar für meine kleine Seite bedeutend, aber in einem größeren Kontext eher uninteressant, da zu klein. Das macht eine fundierte Antwort schwierig. Kommen wir daher zu etwas anderem. Nämlich meine neuerlichen Aktivitäten auf XING.

Bis vor kurzem war ich recht zufrieden, dass ich kein Profil auf dieser Plattform (mehr) betreibe. Eine Baustelle weniger, um die sich gekümmert werden muss. Der Gruppenzwang, permanent am Ball zu bleiben, um bloß keine verwaisten Informationen im Netz zu verbreiten, ist recht hoch. Das unterstützt XING wunderbar durch einen Aktivitäsindex. Auch die übliche Funktionalität (Profilbesucher, Newsfeed & Co.) verleitet zu permanenten Besuchen. Ein “soziales Netzwerk” fordert eben kontinuierliche Aufmerksamkeit. Das hält ab. Das nervt. Lieber konzentriere ich mich einige wenige Plattformen im Netz, um die Qualität der Informationen, die ich dort veröffentliche, zu gewährleisten. Ich möchte mich nicht andauernd mit immer mehr Plattformen rituell morgens, mittags und abends beschäftigen müssen. Meine Favoriten – um sie beim Namen zu nennen – sind Twitter und natürlich meine Webseite, wobei letztere mehr Aufmerksamkeit verdient (siehe Reminder weiter oben).

Und trotzdem bin ich wieder bei XING gelandet. Das hat einen guten Grund: Ich muss.

Nun könnte man von äußeren Zwängen reden, denen ich nach langem Kampf nichts mehr entgegen zu setzen hätte. Doch so martialisch ist es nun auch wieder nicht. Ich muss, weil ich darum gebeten wurde, meine Prinzipien und persönliche Meinung für diese öffentliche Darstellung außen vor zu lassen. Das fand ich nachvollziehbar und gab daher nach.

Meinen privaten Account habe ich nicht reaktiviert, sondern betreibe nun einen von meinem Arbeitgeber gesponsorten Account, den ich auch nur in seinem Sinne betreiben möchte (soweit der idealistische Anspruch): Es geht um die ganzheitliche Außendarstellung der Firmenaktivitäten. Also schreibe ich dort rein, dass ich für dieses Unternehmen arbeite und was ich dort mache. Ich repräsentiere demnach nicht mich, sondern das Unternehmen, für das ich arbeite. Dieser Account hat also einen ganz anders gelagerten Ansatz. Meine privaten Aktivitäten haben dort ebenso wenig etwas verloren, wie Firmenaktivitäten auf meinem privat genutzten Twitter-Account. Aus einem “XING bringt mir nichts” wird ein “XING bringt mir immer noch nichts, aber meinem Arbeitgeber”. Und das ist gut so. Wenn er möchte, dass ich Zeit zur Pflege aufbringe, dann tue ich das während der Arbeitszeit. Passt.

Ende der Erklärung.

Nun sehe ich allerdings einen elementaren Konflikt: Privates und Berufliches lassen sich nicht vollständig voneinander trennen. Das sieht man an mehreren Stellen:

  • Freunde, Bekannte und Familie tummeln sich ebenfalls auf XING und wollen sich mit mir vernetzen. Soll ich sie nun ablehnen, nur weil wir keine beruflichen Schnittpunkte haben?
  • Ich gebe meinen Namen für das Unternehmen her. Das könnte sich mit anderen öffentlichen Informationen “beißen”.

Letzteres möchte ich gerne ausführen: Ich persönlich stehe mit meinem Namen auf XING für etwas ein, was ich nicht zwangsläufig selbst in der Hand habe. Bin ich beispielsweise mit einer öffentlichen Aussage des Unternehmens nicht einverstanden, muss ich sie dennoch mittragen – und zwar öffentlich. Okay, ich könnte kündigen und wäre das Problem los. Aber das ist zu kurz gedacht, weil a) das nicht das Problem löst, sondern eher die Hau-Drauf-Methode darstellt und b) mein nächster Arbeitgeber dasselbe von mir verlangen könnte.

Letzten Endes sehe ich auch den aktuellen XING-Account als Experiment. Doch nun liegt es nicht mehr vollständig bei mir, dieses Experiment wieder zu beenden.

Disclaimer: Die hier erwähnten Seitenstatistiken basieren auf Piwik, sind hier umfassend beschrieben und berücksichtigen lediglich Browser, in denen Do Not Track (DNT) nicht aktiviert ist und/oder die ein spezielles Anti-Tracking-Cookie nicht mitsenden.

tl;dr: XING erfüllt seine Zweckmäßigkeit – nämlich für meinen Arbeitgeber. Und damit kann ich mich arrangieren

31.01.2014 19:04

Say Hello To My Little Friend [Update]

Update (26.01.2014): Ergänzungen zu Pulse Audio, Icecast und MPD

In letzter Zeit wurde ich häufiger gefragt, was denn diese kleine PC-Kiste in der Ecke meines Wohnzimmers macht. Schließlich läuft sie die ganze Zeit und verbraucht unnötig(?) Strom. Nun denn, diese kleine Kiste hat tatsächlich einen Nutzen. Sie ist mein Home Server. Und was so ein Server alles kann, dass möchte ich in diesem Blog-Post anreißen. Vielleicht findet jemand Inspiration für eigene Projekte.

Allzu technisch wird es nicht. Ich werde keine Anleitung schreiben, wie ich was installiert und konfiguriert habe. Solche Anleitungen gibt es im Internetz zu genüge.

Hardware

Kurzer Abstecher zur Hardware: datapop – so heißt der “Kleine” – besteht erst einmal aus ganz normalen PC-Komponenten, die ich 2012 zusammengestellt habe. Die Hardware war “damals” State-of-the-Art. Mir waren folgende Anforderungen wichtig:

  • Geringer Ressourcenverbrauch durch stromsparende Komponenten
  • Dennoch hohe Leistungsreserven für rechen-/speicherintensive Aufgaben
  • Möglichst geringe Emissionen (betrifft vor allem die Lautstärke)
  • Geeignet für den Dauerbetrieb
  • Hohe Modularität (⇒ Erweiterungen, Austausch)
  • Spaß am Gerät(!)

Erreicht habe ich diese Anforderungen durch einen Vierkernprozessor, 16 GByte RAM, 120 GByte SSD, 2x 3 TByte HDD, ATX-Mainboard und einem “80+”-Netzteil, vereint in einem Gehäuse, dass ich noch “rumliegen” hatte. Größtenteils aus Kostengründen habe ich auf Server-Komponenten (z. B. ECC-RAM) verzichtet, auch wenn diese für den Dauerbetrieb sicher die bessere Wahl gewesen wären. Apropos Kosten: Wer vierstellige Beträge in seinen Home Server investiert, sollte gründlich über die Wirtschaftlichkeit dieser Maschine nachdenken.

Software

Kommen wir zum spannenderen Teil: Was macht datapop den lieben, langen Tag? Einfache Antwort: Die meiste Zeit “idled” er rum. Und das ist auch gut so, schont er damit doch meine (Öko-)Stromrechnung.

Wenn er einmal nicht nichts tut, verbringt er seine Zeit dazu, mir Arbeit und/oder Aufwand zu sparen. Die Basis der Software-Komponenten bildet ein Ubuntu GNU/Linux (Server Edition). Es bietet alles, was ich brauche: große Paketbasis, recht aktuelle Software, Stabilität, einfache Administration – alles Dinge, die mir das Leben als Freizeit-Admin einfacher machen. Das ist eine wichtige Anforderung: Ich will mich nicht immer mit der Technik beschäftigen der Technik willens. Irgendwann möchte ich ein Ergebnis sehen. datapop soll einfach laufen und mich nicht mit Problemen nerven, an denen ich nicht selbst schuld bin.

NAS

In meinem Umfeld beschäftigen sich viele Leute mit einem NAS – diesen kleinen Kistchen, die viel Speicherplatz bieten und sonst kaum etwas können (und wenn doch, dann oftmals sehr eingeschränkt). Mit einem NAS gebe ich mich nicht zufrieden. Trotzdem soll datapop auch das leisten, was ein gewöhnliches NAS bietet. Dank sshfs, NFS und Samba ist das kein Problem.

Für reichlich Plattenplatz sorgen die zwei Festplatten. Anschluss am Mainboard und Platz im Gehäuse würden noch mehr Platten finden, doch momentan reichen die zwei. RAID nutze ich derzeit nicht. Ab drei Platten würde ich über ein RAID 5 in Software mit mdadm nachdenken.

Eine wichtige Anforderung, die viele NAS-Kistchen aufgrund mangelnder Rechenpower nicht erfüllen können, ist die Datenverschlüsselung. Sowohl SSD, als auch HDDs sind mittels LUKS/cryptsetup vollverschlüsselt (naja, bis auf die Boot-Partition natürlich). Dank AES-Befehlserweiterung des Prozessors gibt es deswegen keine nennenswerten Durchsatzeinbußen oder hohe Zugriffszeiten. Der für SSDs wichtige TRIM-Befehl wird bei datapop regelmäßig per Cron-Job ausgeführt. fstrim leistet gute Dienste.

Backup

datapop kümmert sich vollautomatisiert (was für ein Ausdruck!) um meine Datensicherheit. Das ist eins der wichtigsten Features überhaupt. Seid ehrlich: Keiner hat Lust, ständig daran denken zu müssen, sein digitales Hab und Gut gegen Verlust zu schützen. Daher greift datapop auf alle anderen Rechner im Netzwerk, auf sich selbst, auf Web Space usw. in definierten Zeitabständen zu und sichert deren Daten. Ich muss mein Notebook quasi nur aufklappen und 1 Minute später fängt im Hintergrund das Backup an. Leichter geht es nicht. Mit einem halbwegs potenten Internet-Uplink lassen sich auch von unterwegs die mobilen Daten sichern. Die Software backulous, die dahinter steckt, basiert auf SSH für den verschlüsselten Zugriff sowie auf rsnapshot bzw. rsync für den sauberen Datenabgleich.

Dieses Setup bietet selbstredend keine absolute Datensicherheit. Eine saubere Backup-Strategie sieht weitere Kompoenten und Maßnahmen vor. Verteilte, mehrstufige Sicherungen auf unterschiedliche Datenträger, Desaster Recovery, Images erstellen, … Die Liste ist lang, der Aufwand hoch.

Media Center

Ein Grund, warum datapop im Wohnzimmer steht, ist der HDMI-Ausgang am Mainboard. Dadurch und durch XBMC wird der Server zu einem vollwertigen Media Center. Die Hardware ist problemlos in der Lage, riesige Sammlungen bereitzustellen und zu verarbeiten.

Für Musik nutze ich allerdings lieber MPD. Der Rechner ist direkt an einem Heimkino-Receiver angeschlossen und kann so Musik abspielen. Gesteuert wird MPD durch Apps fürs Smartphone und Tablet, durch einen Client auf dem Notebook und der Webanwendung Client175, die auf dem Server läuft. Egal welches Gerät ich gerade zur Hand habe: Ich kann damit die Musik steuern. MPD selbst streamt die Musik, die gerade gespielt wird ins Netzwerk. Apropos Streaming: Einen ausgewachsenen Streaming-Server namens Icecast gibt es ebenfalls.

Audio übers Netzwerk ist eine reizvolle Angelegenheit: Musikverteilung wird dadurch zum Kinderspiel. Ermöglicht wird dies unter Linux durch PulseAudio. Sounds, die auf dem Notebook liegen, können wie gewohnt abgespielt werden. Doch die Ausgabe erfolgt nicht über die lokale Soundkarte, sondern über die Soundkarte von datapop.

Komplettiert wird der Software-Stack durch MiniDLNA, das einen DLNA-Server für alle möglichen CE-Geräte bereitstellt, und das eingangs erwähnte NFS, um Daten ressourcensparend im Netzwerk anzubieten.

Instant Messenging

Zum Chatten setze ich gerne neben XMPP/Jabber auf IRC. Um nichts in den Channels, die ich regelmäßig frequentiere, zu verpassen, bietet sich ein sogenannter Bouncer für IRC an. Der Client Quassel bietet eine Trennung zwischen Oberfläche und Backend an – inklusive Bouncer. Während die Oberfläche auf meinem Notebook läuft, ist datapop als Backend und Bouncer ständig mit den IRC-Netzwerken meiner Wahl verbunden.

TOR

Für mich persönlich ein großes Thema ist Anonymität im Netz. Um das TOR-Projekt zu unterstützen, betreibe ich auf datapop eine TOR-Bridge, die meine Verbindung zum Internet ausgiebig befeuert und meinem ISP (hoffentlich nicht) die Mischkalkulation kaputt macht. Neben der Bridge-Funktionalität können gleichzeitig Geräte im Netzwerk den TOR-Dienst als SOCKS-Proxy nutzen, um Daten über die TOR-Nodes zu routen.

P2P-Netzwerke

Dezentralität will gefördert werden. Für (legale) Aktivitäten bietet sich das BitTorrent-Protokoll an, welches durch den Transmission-Daemon unterstützt wird. Transmission ist ein weiterer Grund, warum mich mein ISP wahrscheinlich nicht mag.

News Feeds

Das Thema RSS ist aus meiner Sicht zwar nicht mehr so spannend wie noch vor ein paar Jahren, doch einige Feeds habe ich immer noch abonniert. Die Software TinyRSS deckt als Web Service und mit einer passenden App alles ab, was ich zum Konsumieren von neuen XKCD-Comics brauche.

Synchronisieren von Daten

Vielleicht ist das Synchronisieren von Daten der ausschlaggebende Punkt, warum ich datapop angeschafft und zusammengebaut habe. Es gibt Daten, die möchte ich immer und überall dabei haben:

  • Termine über mehrere Kalender verteilt
  • Kontakte in mehreren Adressbüchern
  • Aufgaben
  • Wichtige Daten, die man ständig braucht

Diese Daten sollen nicht nur auf meinem Notebook schlummern, sondern auch auf meinem Smartphone. Die Software, die diese Daten zentral verwaltet, ist OwnCloud. Ich synchronisiere somit unter anderem Thunderbird mit Lightning auf meinem Notebook mit den Apps K-9 Mail und Go Calender Widget auf meinem Smartphone – WebDAV, vCARD und vCAL sei Dank.

Ganz eigennützig ist OwnCloud bei mir nicht im Einsatz: Daten austauschen mit Freunden ist kein Problem mehr. Auch kann OwnCloud von anderen für eigene Daten verwendet werden. Der befreundete Geek als vertrauenswürdiger Cloud-Anbieter schreitet zur Tat!

Webcam

Wenn ich einmal nicht Zuhause sein sollte und trotzdem meine Kätzchen beim Rumspielen mit Wollknäueln beobachten möchte, steckt an einem der USB-Buchsen eine kleine Webcam. Auf sie kann ich via Web Stream zugreifen. Ein Bewegungssensor triggert automatisch eine Serienbild- und Videoaufnahme. Die Ergebnisse werden nicht nur lokal, sondern auch außerhalb der Wohnung gespeichert. Man weiß nie, wozu das gut sein könnte.

Ach ja, ich habe keine Katzen. Die passende Software nennt sich motion.

Sonstige Dienste

Mein Gerätefuhrpark und das dazugehörige Netzwerk wächst und wächst. Der Spieltrieb ist eben nicht aufzuhalten. Daher bieten sich (eher im Hintergrund laufende) Dienste an, die mir das Verwalten (neudeutsch IT Service Management genannt) erleichtern. Ubuntu-basierte Systeme können auf einen Paket-Proxy zugreifen, um Software-Updates schneller abwickeln zu können und um meine Internetleitung zu schonen. Dafür zuständig ist apt-cacher-ng.

Das Monitoring lokaler und im Internetz zu findender Dienste übernehmen Icinga (ein Nagios-Fork) und collectd.

Virtuelle Maschinen (VM) laufen über KVM + qemu und libvirt. Dank der potenten Hardware kann ich mehrere VMs parallel betreiben. Testsysteme und voneinander abgeschottete Dienste werden dadurch zum Kinderspiel.

Um auch übers Internetz eine sichere Verbindung zu datapop und anderen Ressourcen aufzubauen, nutze ich gerne VPN. Die Software tinc kommt dabei zum Einsatz.

Damit datapop von außen erreichbar ist, nutze ich einen DDNS-Dienst von einem befreundeten Anbieter. Auf diese Weise muss ich mir über wechselnde IP-Adressen keine Gedanken mehr machen. Der passende Client, der selbstverständlich auf datapop läuft, nennt sich ddclient.

Fazit und Ausblick

Erschöpfend ist dieses Posting bei weitem nicht. Doch der Text liefert für den einen oder anderen vielleicht Inspiration für eigene Projekte. Oder er befriedigt die eigene Neugier, was diese PC-Kiste denn bei mir Wohnzimmer die ganze Zeit macht. Jetzt wisst Ihr: vieles!

Am Ende der Aufgaben-Kette ist datapop noch lange nicht angekommen. Weitere Projekte stehen auf der Agenda: Suchmaschine mit YaCy, Dovecot als MDA (IMAP-Server), ButterFS für flauschige Daten, Musik-Raumverteilung, eine Wetterstation u.v.m. Ich freue mich über Anregungen!

20.01.2014 20:42

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Quelle

tl;dr Wer's braucht: ein bisschen Blindtext

27.11.2013 21:06

Freifunk in Essen

Freifunk-Logo

In Zeiten von massiven Verletzungen der Netzneutralität, WLAN-Störerhaftung, Abmahnindustrie und gewollten Ausbauverzögerungen von Internet-Breitbandanschlüssen in deutschen Haushalten braucht es eine Gegenbewegung. Bestenfalls mehrere. Eine davon gibt es seit über 10 Jahren und nennt sich Freifunk. Was Freifunk ist, steht auf der offiziellen Website:

Freifunk ist eine nicht-kommerzielle Initiative für freie Funknetzwerke. Freie Netze werden von immer mehr Bürgern in Eigenregie aufgebaut und gewartet. Jeder Nutzer im Freifunk-Netz stellt seinen WLAN-Router für den Datentransfer der anderen Teilnehmer zur Verfügung. Im Gegenzug kann er oder sie ebenfalls Daten, wie zum Beispiel Text, Musik und Filme über das interne Freifunk-Netz übertragen oder über von Teilnehmern eingerichtete Dienste im Netz Chatten, Telefonieren und gemeinsam Onlinegames spielen. Viele Teilnehmer stellen zudem ihren Internetzugang zur Verfügung und ermöglichen anderen den Zugang zum weltweiten Netz. Freifunk-Netze sind Selbstmach-Netze.

Um Dezentralität zu fördern, gibt es deutschlandweit regionale Vereine und lokale Zellen. Für den rheinländischen Raum bietet sich der Freifunk-Rheinland an, der seinen Mitgliedern eigene Infrastruktur zur Verfügung stellt. Freifunk-Rheinland selbst untergliedert sich widerum in mehrere Zellen: Eine große davon ist in Düsseldorf mit vielen vernetzten WLAN-Routern (Nodes). Das Ruhrgebiet hingegen ist auf der Karte größtenteils Niemandsland. Seit kurzem gibt es endlich eine lebendige und wachsende Freifunk-Zelle in der Ruhrmetropole Essen. Als Kickoff-Veranstaltung haben sich die Essener den Freifunktag im Niemandsland (sic!) am diesjährigen Towel Day ausgesucht.

Der Essener Hackerspace foobar e. V. wird sich nun als Freifunk-Rheinland-Mitglied beteiligen. Eigene monatliche Freifunk-Treffen sind in Planung. Die ersten Nodes sind mit der Freifunk-Rheinland-Firmware geflasht und stehen in den Startlöchern. Meine eigene Node, die ich Daheim platziert habe, läuft bereits und bietet allen in der Umgebung freies WLAN mit Internet-Zugang an. Mittels VPN umgehe ich der Störerhaftung.

Das ganze Thema (“freies WLAN für alle”) klingt beim ersten Hören erst einmal grandios (ist es ja auch), doch schnell werden Probleme Herausforderungen ersichtlich. Doch Dank der sehr aktiven Freifunk-Rheinland-Community war es uns Essenern ein leichtes, einen guten und überraschend schnellen Start hinzulegen. Vielen Dank an dieser Stelle!

Die Aufwendungen sind moderat: Ein guter WLAN-Router kostet ca. 20 Euro in der Anschaffung und ca. 25 Euro jährlich im Betrieb, die Mitgliedschaft im Freifunk-Rheinland e. V. 60 Euro im Jahr. Der Arbeitsaufwand ist so gering, dass es richtig Spaß macht! Hilfe bekommt man bei den regelmäßigen Treffen und im Internetz. Vor allem für Geschäfte, Cafés, Bars usw. wird es durch Freifunk ein leichtes, Kunden einen kostenlosen und rechtssicheren Internet-Zugang zu ermöglichen. Privatleute können Freunden und Nachbarn Internet und mehr zur Verfügung stellen.

Warum also Freifunk? Gegenfrage: Warum nicht?

30.05.2013 17:14

DocPatch auf der SIGINT 2013 [Update]

SIGINT 2013

Vom 05. bis 07. Juli findet in Köln wieder die SIGINT statt. Sie gehört nach dem Chaos Communication Congress zu den bekanntesten Hacker-Veranstaltungen des Chaos Computer Clubs. Neben klassischen Hacker-Themen bietet die SIGINT vor allem (netz-)politische und soziale Aspekte. Die Veranstaltung wächst von Jahr zu Jahr und lockt immer mehr Menschen in ein schöne Location im Medienpark.

Daher freut es mich sehr, dass der Chaospott (Erfa Essen) mit dem Open-Data-Projekt DocPatch auf der SIGINT vertreten sein wird! In einem Vortrag soll es um die Ideen und Ziele von DocPatch gehen – quasi ein Rundumschlag von den Anfängen, über die Veröffentlichung diese Woche bis hin zu zukünftigen Entwicklungen.

Mir wurde die Ehre zuteil, stellvertretend für alle am Projekt Beteiligten diesen Vortrag zu halten. Ich bin wahnsinnig gespannt, was mich erwarten wird. Natürlich hoffe ich darauf, möglichst viele von DocPatch begeistern und zur Mitgestaltung animieren zu können.

Wir sehen uns in Köln!

Update: Die Slides sind nun online. Die Videoaufnahme wird bald™ folgen.

26.05.2013 17:57
blog.txt · Last modified: 17.11.2012 18:55 by Benjamin Heisig
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